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Im Zuge der aktuellen Geschehnisse im Wirtschaftssektor der Europäischen Union, namentlich der sogenannten “Schuldenkriese” in der EU, des drohenden Konkurses von Griechenland und der Zurückstufung der Kreditwürdigkeit von Portugal, Spanien (und weiterer europäischen Staaten?!), habe ich mir einige Gedanken gemacht und bin im Internet auf die Suche nach Zahlen gegangen.

Da ich jedoch eine relativ faule Person bin, habe ich einfach die ersten Google-Treffer (google.ch; Syntax: BiP Griechenland bzw. USA) benutzt und bin dabei auf die Seite des auswärtigen Amtes von Deutschland gelangt. Folgend nun eine kleine Aufstellung meiner Gedanken zu dem Thema Kreditwürdigkeit eines Landes bzw. wie man Länder ohne aktive Kriegsführung “zerstören” könnte, aus welchem Grund auch immer das jemand tun sollte. Ich habe bewusst die Möglichkeitsform gewählt, da ich mich nicht unbedingt als Gebildet bezeichnen möchte und unter Umstände grössere und weiterreichende Zusammenhänge übersehen habe. Weiter möchte ich auch nicht irgendwelche Propaganda verbreiten und/oder mich in die Ecke der (blinden und tauben) Verschwörungstheoretiker (oder ähnlichen Gruppierungen) stellen lassen. Ich möchte einfach nur zum Nachdenken anregen und unter Umständen einen minimalen Beitrag im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten leisten dass die Welt ein wenig transparenter und ausgeglichener wird.

Ich möchte den Leser meiner Gedanken auch auffordern mich bei allfälligen Fehlern meiner Überlegungen zu korrigieren!!! (Dazu sind Blogs ja schliesslich da ;))

Nun zu meinen Zusammengetragenen Informationen in Listenform:

  • soweit mir bekannt gibt es eine Relation zwischen dem Bruttoinlandprodukt und den Schulden eines souveränen Staates welches wohl irgendwann einmal bei 3% des BiP festgelegt wurde. Ich weiss jedoch nicht ob dies nur für die EU gilt oder ein weltweiter Standart ist.
  • auf Grund der Daten des auswärtigen Amtes von Deutschland sind mir folgende Zahlen bekannt:
    - Griechenland: die Staatsverschuldung lag ab 2007 bei über 3% des BiP worauf die EU am 27. april 2009 ein Defizitverfahren eingeleitet hat und daraus folgend Griechenland aufgefordert wurde bis Ende 2010 die Staatsverschuldung auf unter 3% zu reduzieren (link)
    - die USA (allgemein als grösste Volkswirtschaft der Welt bekannt, wobei ich mich nicht mit China befasst habe und deshalb nicht weiss ob diese Aussage noch aktuell ist) hatte Ende 2009 ein Staatsdefizit von 9,9% des Bruttoinlandproduktes (link)

Nun frage ich mich weshalb in den Medien in letzter Zeit konstant Meldungen im Sinne von “Rating Agenturen stufen Kreditwürdigkeit von Griechenland, Spanien, Portugal herunter” (ebenfalls für diverse andere europäische Staaten wie Portugal, Spanien usw.) kursieren, aber die USA weiterhin als Kreditwürdig gilt (mir ist jedenfalls bisher nichts anderes bekannt) obwohl diese eine Staatsverschuldung von 1,4 Billionen (!!!) aufweist und dieses durch diverse soziale Reformen wohl sogar noch ein wenig ausdehnen wird.
Könnte es unter Umständen daran liegen das diese Rating Agenturen, welche die Kreditwürdigkeit der europäischen Staaten bewerten meines aktuellen Wissens alle in den USA beheimatet sind?!?
Ich will und werde nicht sagen dass dies in irgendeinem Zusammenhang stehen könnte, aber komisch und ein bisschen unverständlich ist es schon ;)

Hier ist noch ein Link zu einem Artikel in der FAZ vom 29. April 2010

Wie gesagt, ich habe weder Wirtschaft studiert noch sonst in irgendeiner Weise einen höheren Bildungsabschluss und bin auf der Suche nach Informationen auf Grund meiner Faulheit sicherlich nicht sehr sorgfältig vorgegangen ;) ich lasse mich jedoch sehr gerne durch Fakten aufklären und mir Zusammenhänge erklären!

Man sollte NIE vergessen; es geht hier nicht nur um schwer greifbare “Konstruktionen” wie Staaten sondern um die nackten Existenzen einzelner Menschen! Menschen wie Du und ich! ;)

Ich habe fertig… für den Moment… :P

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insomnia writes – metamorphosis 23. Apr 2010 @ 07:37
| Gesellschaft | Insomnia Writes | Kultur | Philosophie |

we need more people to stand up and shout “cut! here! now!”!
without hiding inside the safety of a faceless crowd!
we need people open to progress (less of action, more of mind and soul)!
we are sick of scaremongers and haters! they are all obsolete!
WAKE UP, it’s the 21st century not the dark age!
we are sick of propaganda and manipulation of mind!
we are sick of people who cling to powers that NO-ONE deserves!
we are sick of people telling other people how to feel, how to live and what to do!
we are sick of people stressing, bullying and killing other people just for profit or difference of view or mere boredome and stupidity!
THERE ARE NO REASONS TO JUSTIFY ANY WAR (except for the people of the countries that blindfolded ‘western’ ideologists occupie, oppress or sanctionize like iran or iraq)!
we don’t give a fuck about countries and borders or governements stuck in each other’s arses cause we all live on the same fragile planet!
but be asured, we will defend our hometown with our bare hands if we have to!
we fuck morality!
we hail ethics!
RESPECT LIFE!
we love each and every single human being from the bottom of our hearts, no matter of color, believe, age, sex or (in)ability!
we don’t need to hide behind labels or symbols or myths because we know our roots and we are proud to just be unimportant human beings!
we don’t need to cling because we are free!
we are the new human race!

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Resumé 15. Feb 2010 @ 00:54
| Gesellschaft | Insomnia Writes | Kultur | Philosophie | Privat |

thoughts of dying thinker…
(begonnen am 20. Dezember 2009)

Was kann man tun wenn Leben oder Tod, weiter machen oder aufgeben, jegliche Bedeutung verloren haben? Was hat dann überhaupt noch eine Bedeutung, einen echten realen Wert, was macht noch Sinn?

Seit ich denken kann habe ich nie gewusst wohin ich gehen soll, was ich tun soll, warum ich überhaupt hier bin.
Mein ganzes Leben lang wollte ich nur geliebt und gebraucht werden! Um Meinetwillen! Nicht weil ich intelligent bin, nicht weil ich jemandem Freude bereite oder zum Lachen bringe, nicht weil ich arbeiten gehe, nicht weil ich aussehe oder rieche, nicht weil ich stark oder schwach bin, nicht weil ich glücklicherweise in der Schweiz geboren wurde und nicht irgendwo in der Wüste (oder einem von uns der Selbstbefriedigung und den goldenen Kälbern geopferten, sogenannten Drittweltland), nein, einfach nur weil ich existiere! Ohne Bedingungen! Ohne die Drohung des Entzugs der Liebe falls man die Erwartungen nicht erfüllt oder sich sogar getraut eine eigene Ansicht der Dinge zu entwickeln! Ich habe meine Liebe nie an Bedingungen geknüpft! NIE! Wobei ich anmerken muss, dass ich nicht mit Bestimmtheit weiss ob ich wirklich lieben kann! Und nur zwei Menschen konnten bis jetzt ein Gefühl in mir „erzeugen“ welches ich ungefähr als Liebe deuten würde, auf jeden Fall aber mit tiefer Verbundenheit und Vertrauen! Auch sie haben mich zurückgewiesen oder zumindest auf Distanz gehalten (was für mich persönlich aber keinen Unterschied darstellt), was ein Grund für dieses Schreiben ist, aber wen interessiert das schon?
Vielleicht hat mich ja auch einmal jemand um meinetwillen geliebt. Dann tut es mir für beide unendlich Leid dass ich es nicht fühlen, nicht verstehen, nicht annehmen konnte!

Ich habe mich in dieser Welt nie zurecht gefunden; alles war und ist so verwirrend! Die Menschen handeln nicht nach ihren Worten und sie sprechen nicht nach ihren Taten! Ansprüche werden gestellt; wenn sie nicht erfüllt werden, wenn man ihnen nicht gerecht werden kann, wird man fallen gelassen! Sogar wenn der Anspruchsteller selbst diesen von ihm/ihr gestellten Anspruch nicht erfüllen kann! Bereits als Säugling; man soll nicht so viel schreien, man soll den Erzeugern keine Mühe bereiten, schliesslich haben die ja auch ein eigenes Leben, wollen sich amüsieren, haben ihre Bürde zu tragen! NEIN! Das einzige was sie zu tragen haben ist ihr Kind!!! Und wenn sie nicht bereit sind sich dafür völlig und uneingeschränkt zurück zu nehmen, dann sollen sie keine Kinder in die Welt setzen! Verantwortung und Hingabe setzen halt nicht wie beim Ficken Glückshormone frei!!!
Vorstellungen, Hoffnungen, Wünsche werden gnadenlos und willkürlich auf den Neuankömmling abgestellt! Ohne Rücksicht auf die fragile Zusammensetzung der Eigenschaften dieses Wesens! Der Druck wächst stündlich exponentiell in dem wehr- und schutzlos ausgelieferten, alles empfangenden, nicht bewusst reagieren könnenden, reinsten Geist!
Sobald man dann anfängt mehr oder minder bewusst auf die Welt zu reagieren wird man plötzlich von den Menschen die einem eigentlich beschützen sollten aufgegeben, verlassen, geschlagen und/oder eingesperrt! Bis man nicht mehr weiss wie man sich verhalten soll, wie man sich artikulieren soll, wie und was man fühlen soll und darf! Man fängt an sich selbst einzusperren, fängt an Verhaltensmuster der „Akzeptierten“ zu imitieren bis das eigene Selbst völlig verkümmert, wie ein toter Embryo den Körper und die Seele von innen her vergiftet!
Die einzige Empfindung die ich wirklich benennen und spüren kann und konnte ist Einsamkeit gepaart mit einem unstillbaren Verlangen nach Nähe und Wärme, einem Zuhause! (Leider wird dies zunehmend durch blanken Hass und eisiger Kälte ersetzt.)

Ich war immer allein, ich bin allein, ich werde immer alleine sein! Allein gelassen! Ich kann andere Menschen nicht mehr spüren und andere Menschen können mich nicht mehr spüren! Und wenn mir jemand versucht Nähe, Wärme oder ein Zuhause zu geben, muss ich gehen da ich diesen Menschen sonst so dermassen aussaugen würde, dass sie an mir zu Grunde gehen würde oder sie mich aus Selbstschutz auch wieder verlässt und ich dann daran zu Grunde gehe!
Man verliert sich im Gift; das Einzige was man wirklich spüren kann, welches einem nie verlässt! Die einzigen Momente in denen man sich geborgen fühlt, obwohl man weiss dass das alles nur eine Sinnestäuschung ist, dass, sobald der Rausch verflogen, die Kälte und Dunkelheit sich wieder unbarmherzig breit machen werden und niemand da ist der einem auffängt und davor beschützt ausser dieser jemand wird dafür bezahlt!
Man kann mit niemandem darüber reden da niemand es versteht! Man versteht ja selbst nicht warum es diese Diskrepanz in einem und zwischen sich und den Anderen gibt. Selbst wenn es jemand verstehen sollte, versucht mit einem zu reden; der Ruf der „Sucht“, diesem „Ding“ in mir ist so viel lauter, dass man nur sieht wie sich ihre Lippen bewegen aber nichts mitbekommt! Sie verschwinden alle in der grenzenlosen Leere meiner Seele!
Man findet Verständnis nur bei denen die selbst Schutz bräuchten!
Ich weiss dass ich einmal glücklich war aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern!

Ich spreche nicht nur für mich alleine!
Es gibt Tausende wie mich, und Tausende werden noch folgen! Ähnliche! Immer mehr! Einige stärkere können sich arrangieren oder verdrängen, finden etwas oder jemanden um sich zu halten, andere schwächere, wie ich, schaffen es nicht, verlieren sich und zerbrechen unter den monumentalen Eindrücken, werden zu sogenannten Aussätzigen welche früher oder später unsere Verwahrungsanstalten, Gefängnisse, psychiatrischen Einrichtungen und Selbstmordstatistiken füllen, damit sich die Menschheit nicht mit ihnen beschäftigen muss, damit sie sich nicht mit sich selbst ausseindersetzen muss und sich weiter an sich selbst ergötzen kann!
Jeder der zerbricht ist ein essentieller Verlust für die gesamte Menschheit! Ein Zeichen ihres epochalen Scheiterns als Ganzes!!!
Und selbst in diesem, reinsten Moment des Zerbrechens prasseln noch Vorwürfe auf die gescheiterte Seele herein; „Das kannst Du uns nicht antun! Wir haben dich doch immer geliebt! Wir haben immer unser Bestes getan! Wo kämen wir hin wenn jeder aufgibt? Andere haben es ja auch geschaft/ertragen! Sei doch nicht so selbstmitleidig!“, und so weiter und so fort…

ICH BIN NICHT ANDERE, NIEMAND IST WIE DER ANDERE!!! (Und offensichtlich war euer Bestes nicht ausreichend!)

Obwohl wir Alle, die wir auf Erden wandeln oder taumeln, aus den gleichen Bausteinen des Lebens bestehen, sind die Einflüsse die uns schlussendlich Formen so unbegrenzt mannigfaltig, unüberschaubar und zum Teil unbemerkbar klein, dass jeder Mensch einzigartig ist!
Mein ganzes Streben lag darin den nachfolgenden Generationen eine „bessere“ Welt zu hinterlassen, dass niemand mehr so „Leiden“ muss wie ich! Ich habe vollkommen versagt! Auch meine Stimme wird im Tosen der Welt ungehört untergehen und für konkrete Taten konnte ich nie die dafür benötigte Kraft aufbringen! Sogar wenn ich sie gehabt hätte; ohne Boden um mich ab zu stützen, zu wachsen, Nährstoffe zu saugen, würde auch die grösste Kraft im Nichts verpuffen! Und jedes Mal als ich dachte ich hätte einen Boden gefunden und versucht habe mich darauf ab zu stützen, Wurzeln zu schlagen, brach der Boden unter der Last meiner Existenz, dem Festkrallen meiner Wurzeln, dem Druck meines Abstossens ein!
Und schlussendlich bleibt einem nichts mehr übrig als entweder die eigene Empathie zu Gunsten von Selbstsucht und Selbstgefälligkeit zu unterdrücken und sich zu distanzieren oder daran zu Grunde zu gehen und sich in sogenanntem Selbstmitleid zu verlieren! Jedoch sind schlussendlich beide Optionen kontraproduktiv und für eine dritte Option sind die Möglichkeiten des menschlichen Verstandes zu beschränkt!

Wir streben nach dem Universum, dem Universellen und vergessen uns selbst! Wir töten Menschen nicht mehr um zu überleben, was für mich bis zu einem gewissen Grad legitim da natürlich ist, sonder um einen beschissenen, selbstgefälligen Standard aufrecht zu halten oder immer wie mehr auch aus Langeweile und der eigenen Unbedeutsamkeit!
Wir predigen den Individualismus im Gleichschritt! Wir zwingen jeden in ein System! Wir kümmern uns mehr um das Erhalten des Systems als um das Erhalten eines einzelnen Lebens!
Man beachte die momentane Diskrepanz bei den olympischen Spielen in Peking und Vancouver! Vordergründig wird alles auf Hochglanz poliert und gefällig auf Bombast und Superlative getrimmt während im Hintergrund tausende verrecken! Ein Mensch stirbt (zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der olympischen Spiele) auf fürchterliche Art (ich werden den dumpfen Klang dieses Metallpfostens mein Leben lang nicht vergessen) und nur wenige Stunden später wird eine pompöse Eröffnungsfeier abgehalten als wäre nichts gewesen! Aber zum Trauern fehlt halt das Geld. Kaum vorstellbar wie viel eine Verschiebung kosten würde! Aber genau aus diesem Grund sage ich hier und jetzt: Herr Rogge und das ganze IOC sind elende Hasenfüsse ohne Rückgrat, ohne Mut! Völlig starre und ideenlose Versager! Und jeder der eine Medaille bei diesen beiden Spielen gewonnen hat unterstützt indirekt diese Haltung! Verabscheungswürdig!
Habt ihr noch ein Gewissen? Habt ihr noch ein Empfinden für Ethik? Wo ist euer Rückgrat, eure Achtung vor Leben und Tod?
Trösten uns mit „wo gehobelt wird da fallen Späne“ oder „ich bin selber ein Opfer des Systems“! Verkriechen uns hinter Moral oder Religion oder sonst einem abstrakten Gebilde welches uns Halt geben soll und vergessen dabei völlig dass man sich nicht auf etwas abstützen kann das auf einem selbst konstruiert wurde! Und liebe Atheisten und Satanisten, ihr seit nicht besser, intelligenter oder weiser als die restlichen Religionen! Tatsächlich sind diese beiden Gruppen die ärmsten da fantasielosesten aller Glaubensgemeinschaften! Atheisten sind genau so religiös wie z.b. Christen, nur glauben sie halt an den Nichtglauben und an den Gott der Wissenschaft! Und Satanisten nehmen einfach die Negation (aus ihrer und christlicher Sicht den Nemesis) des christlichen Gottes, sind also auch nur „negative“ Christen! Aber das spielt eigentlich gar keine Rolle!
Alle unsere Erkenntnisse, unsere sogenannten technischen/wissenschaftlichen Fortschritte in den letzten paar tausend Jahren Zivilisation sind bedeutungslos!
Wir haben uns keinen Millimeter weiterentwickelt! In einem System das auf Dualität, auf dem Definieren zwischen richtig und falsch basiert kann auch keine Entwicklung stattfinden da es schlussendlich nur darum geht welche der beiden Seiten mehr Macht und Einfluss ausüben und halten kann! Aus diesem Grund entwickeln und forschen wir nur an Dingen die uns einen Vorteil oder Profit verschaffen und alle anderen Sachen werden nicht beachtet und im schlimmsten Fall sogar geleugnet! Ein Beispiel dafür, welches mich sehr beeindruckt hat, ist die Entwicklung der Dampfmaschine! Bereits die alten Ägypter hatten irgendwann B.C. eine vergleichbare Technologie! Sie wurde jedoch nicht genutzt und später vergessen, da es damals so viele Arbeitssklaven gab, dass es ökologisch nicht sinnvoll gewesen wäre diese Technologie anzuwenden!
Ich könnte noch seitenlang weiter referieren, aber ich mag schlicht nicht mehr!
Nun noch eine rhetorische Frage zum Schluss: Was ist die Lieblingsfarbe der Person bei der du heute dein Essen gekauft hast?

„Now you can all go and fuck yourself!“

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Welcome to 2010 AD 31. Dez 2009 @ 20:50
| Privat |

hmm, het nit einisch mou es game eso gheisse? :P

anyway:
schregs johr gsy! muess mi chly meh am ryme rysse ^^
merci a aui wos probiert hei mit mir uszhaute! <3

und für die wos intressiert, e chlini spilerei:
facebook isch jo afigs sones zentrals social tool worde, dasi die ganz syte “facebook-fähig” gmacht ha…
- me cha sich mit sim facebook account registriere und kommentare poste, und zwar do uf dr syte wie ou diräkt in facebook ;)
- diräkt in facebook integriert -> http://apps.facebook.com/philippmarcjost ;)

naja, wärs intressiert cha jo n kommentar poste und froge ^^

wünsche für aui e guete start is neue johr
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ohne titel 22. Nov 2009 @ 02:09
| Gedichte / Lyrik | Insomnia Writes | Philosophie | Privat |

ohne titel

was kann ich tun?
was darf ich tun?
was soll ich tun?
was muss ich tun?

ist die antwort von bedeutung, von wichtigkeit?

was kann ich fühlen?
was darf ich fühlen?
was soll ich fühlen?
was muss ich fühlen?

ist mein gefühl von bedeutung, von wichtigkeit?

was ist schein?
was ist sein?
ich möchte alles in mir töten das nach ihr verlangt!
aber was bliebe dann noch übrig?
soll dies mein schicksal sein?
geisel eines sich selbst erkennenden, selbst schützenden, dummen, absurden traumes
hüter ewiger begierde, verzweiflung, trauer, zerstörung, chaos, schmerz
der engel schönste lieder zerreissen mein herz
verspotten meiner reinen seele unreiner geist
will there ever be anything else than disgrace?

ich musss gehen, sonst…
sekundenbruchteilehundertergedanken
ich muss gehen, doch…
was kann ich tun?
was darf ich tun?
was soll ich tun?

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Urheberrecht 30. Okt 2009 @ 17:28
| Gesellschaft | Kultur | Musik | Philosophie |

(Endlich wieder einmal ein Beitrag :P)

Im Zuge der Hysterie um den jüngst veröffentlichten Film von / über Michael Jackson bin ich zum Schluss gekommen, dass das Urheberrecht und vorallem die finanziellen Regelungen dringend überarbeitet und angepasst werden sollten!
Bereits nach dem Tod von Tupac Shakur wurde die Perversion der Musikindustrie offengelegt, jedoch hatte ich damals noch nicht den Drang mich dazu zu äussern…
Und da ich selber Künstler bin, denke ich dass ich doch das Recht habe mich darüber auszulassen ;)

Meiner Meinung nach dürften für posthume “neue” Veröffentlichungen von Künstlern kein Geld mehr verlangt werden, da der Künstler ja darauf keinen Einfluss mehr hat! Was er zu Lebzeiten kreiert und veröffentlicht oder auch fertiggestellt aber noch nicht veröffentlicht hat sollte weiterhin verkauft werden dürfen, jedoch keine neuen Mixe oder nur auf Grund von Demos oder Vocals erstellte Werke! Ausser man deklariert dies unter einem neuen und ädequaten Namen! Wenn man dies z.B. mit der Lebensmittelindustrie vergleicht, und seien wir ehrlich; Kunst ist genau so ein Konsumgut geworden wie z.B. Brot oder Milch, so müssen in der Lebensmittelindustrie strenge Deklarationsvorschriften eingehalten werden und es drohen saftige Strafen wenn nicht 100% das drin ist was drauf steht! ;)
Weiter gehe ich davon aus, dass nicht einmal der beste und engste Freund eines Künstlers von sich behaupten kann zu wissen was der Künstler nun in Ordnung finden würde und was nicht! Denn wenn er oder sie das könnte wäre er oder sie ja ebenfalls Künstler ;)
Also ich könnte nicht mit gutem Gewissen behaupten dass jemand meiner Nächsten wirklich weiss was in meinem schrägen Kopf vorgeht und wie meine künstlerischen Ambitionen aussehen und wie ich dieses oder jenes der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte!

Und da ich schon einmal dabei bin sollte es auch so etwas wie eine Zeit-Sperre geben für Rereleases mit Bonus-Material!
Anders gesagt, nach einer Veröffentlichung eines Albums / Single / DVD / Compilation / etc. darf man während einer bestimmten Zeit z.b. 5 oder 10 Jahre keine Special-Editions oder sonstige veröffentlichen ausser man deklariert bereits bei der regulären Veröffentlichung dass z.b. in 2 Monaten die exakt gleiche Version mit zusätzlichem Bonusmaterial veröffentlicht wird!
Oder man kann mit einem Kaufnachweis der Erstveröffentlichung alle auf zukünftigen (oder innerhalb einer bestimmten “Sperrfrist” veröffentlichte) Bonus- oder Special-Editions enthaltenen Zusätze gratis beziehen!
Alles andere ist in meinen Augen eine Verarschung und Abzocke des (meist sehr jungen) Konsumenten wenn er oder sie eine Veröffentlichung kauft und 2 Monate später wegen 3-4 “neuer” Lieder nochmals das komplette Album kaufen soll!

Diese seelenlose Geldgier der “Kunst”-Industrie kotzt mich nur noch an und ich werde weiter alles mir mögliche und legale unternehmen um dies zu ändern!!!

My 2 cents

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I’m in Miami, bitch! 29. Jul 2009 @ 02:52
| Gesellschaft | Kultur | Musik | Philosophie |

Eine perfekte Momentaufnahme der Konsumindustrie!!!

LMFAO – I’m in Miami, bitch!

LMFAO-”i’M In miAMi BiTCh”

Der Bandname ist perfekt; laughing my fucking ass off seems to have become the purpose of life these days (and miami the spot to do it :P)!
Auch der Text ist sensationell! Und echt lustig ;)
Die Musik: Clubsound vom feinsten, state-of-the-(party)-art…

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iCloud… 28. Jul 2009 @ 04:21
| Gesellschaft | Kultur | W3 |

“welcome to the cloud – Web 2.0 war gestern!”

MySpace, Facebook und wie die sozialen Plattformen alle heissen, befinden sich aus meiner Sicht bereits wieder auf einem absteigenden Ast! Obwohl immer noch sehr populär, immer mehr im täglichen Leben verwurzelt und mit immer neuen “Features” und “Verbesserungen” ausgerüstet, können und konnten sie nie wirklich den Ansprüchen des kreativen und vor allem produktiven Teils der (IT-)Community gerecht werden!
Ich habe nichts gegen die vorgenannten Services, jedoch waren sie für mich als Künstler ein mehr oder weniger notwendiges Übel. Ich habe von Anfang an bemängelt dass man die einzelnen Plattformen (bedingt ausgenommen ist MySpace mit der Möglichkeit von HTML- und CSS-Formatierungen) zu wenig individualisieren kann und einem auch sonst überall Grenzen gesetzt werden. Dies war auch der Grund weshalb ich in mitten der ganzen Web 2.0 Euphorie trotzdem angefangen habe eigene Websites unter eigenen Domains zu programmieren und gestalten (und dies auch in Zukunft tun werde) und zum Beispiel diesen Blog selbst administriere obwohl es nich wenige gratis Dienstleistungen in diesem Bereich gibt! Aber ich schweife ab…

Was mir nebst der Individualisierung immer gefehlt hat war die Möglichkeit, gerade als Künstler, Ideen und Konzept aktiv mit anderen Menschen zu teilen und weiter zu entwickeln und auch Unterwegs arbeiten zu können ohne irgendwelche Geräte mitschleppen zu müssen oder mich mit örtlichen Gegebenheiten wie OS oder Rechenpower auseinander zu setzen. Mit den Social Networks ist es zwar möglich sich mit anderen auszutauschen, jedoch sehr statisch! Man hat nur die beiden Möglichkeiten selbst Output zu generieren oder den von jemand anderem generierten Output zu kommentieren! Oder mit etwas anderen und härteren Worten: man kann sich nur prostituieren (und bekommt nicht mal Geld dafür) oder man kann die Prostituierten beobachten! Ich habe mich bei einigen Bildern und Videos sowieso schon gefragt warum Playboy, Hustler oder Ähnliches noch existieren ;)
Und man kann auch nur schwer kontrollieren, was dann schlussendlich mit den zur Verfügung gestellten Daten passiert bzw. wo die überall gespeichert und / oder unter Umständen (sogar unbeabsichtigt und unbemerkt) verfügbar werden…

Mit Cloud Computing sind solche Gefahren nach wie vor bestehend, denn schlussendlich ist Alles was wir nicht auf einer vom Netz getrennten Plattform erarbeiten grundsätzlich in dieser Hinsicht gefährdet! Jedoch hat cloud computing einige Vorteile:
Wie bereits erwähnt brauche ich keine teure Lizenzsoftware oder Hardware mehr. Ein Bildschirm mit USB- und Internet-Anschluss genügen vollkommen, man benötigt eigentlich nicht einmal mehr eine Festplatte!
Optisch wie auch funktional ohne Unterschied zu aktuellen Betriebssystemen kann man praktisch 1:1 so arbeiten wie bisher! Es gibt Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Organizer, Messenger, Email, Browser (obwohl überflüssig da man bereits einen Browser oder browserähnlichen Client benötigt um die Cloud überhaupt zu erreichen), Speicherverwaltung, Datenteilung, sogar Spiele usw. jedoch ohne das man selbst Aufwand erbringen muss um die ganze Umgebung einzurichten und / oder mühsam zu konfigurieren!

Der Gedanke ist ja auch nicht neu. Bereits seit einigen Jahren gibt es immer wieder die verschiedensten Angebote (am populärsten sind die von Google und Microsoft) jedoch meistens als einzelne Applikation (entweder man kann Daten tauschen, Termine koordinieren usw, aber nie alles zusammen an einem zentralen Ort).
Und diejenigen Angebote welche versuchten Alles unter einen Hut zu bringen, waren bisher entweder zu teuer oder noch in einem Alphastadium und nicht wirklich produktiv nutzbar.

Und da sind wir nun beim Titel dieses Beitrags angelangt: iCloud!
iCloud ist so eine Dienstleistung die jedoch auch die Möglichkeiten des Social Networkings beinhaltet, da man sich mit den Nutzern des Systems verlinken und austauschen kann und welche ich in den nächsten Tagen und Wochen einmal genauer unter die Lupe nehmen!
Ich bin zufällig bei meinen routinemässigen Recherchen für meine künstlerischen Konzepte und der Optimierung meiner Arbeitsweise auf iCloud gestossen und der erste Eindruck ist überwältigend: man hat 3GB Speicherplatz (was in der heutigen Zeit nicht viel aber ausreichend ist) und alle officerelevanten Anwendungen verfügbar!
Das Angebot befindet sich noch im Betastadium, verhält sich aber sehr stabil und läuft auf dem IE auch in einem anständigen Tempo.
Was mich an dieser Dienstleistung aber wirklich reizt ist die Möglichkeit sich mit anderen Nutzern des Systems zu verbinden und social networking zu betreiben!

Am besten selber testen! ;)

Links:
- Cloud Computing @ Wikipedia
- iCloud
- eyeOS (kann auch selbst gehostet werden)

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So sache woni dänke… 24. Jul 2009 @ 11:11
| Gedichte / Lyrik | Gesellschaft | Kultur | Philosophie |

es sy so  sache woni dänke wenni dänke dass die sache woni mache aui nichtig sy und blybe, unbedütend chly, und blybe stoh zum obe abe oder süsch wohäre z cho und wenn ig das eso hät wöue wäri ou scho nüme do und scho chöme aui z seckle, säge:  “säg doch nit  so züg! es cha doch nit so schlimm sy, dass es nüt meh angers git! es isch doch schön do und so, aber luegsch mou gäu, muess leider go” und ig dänke nüm si wei nit, nei, si chöi swürklech nit verstoh, dass es no die einzig freiheit isch zum nit ou so unger z go i dere wäut wo aues unxung rund isch und kei kante bricht damit sich jo niemer verletzt und jo kei narbe blybt und me fyret sich säuber obwohls scho lang nüm z fyre git, wüu niemer meh erreicht was eim dr bildigswäg nit git vo tag zu tag dr rahme definiert und diktiert…

to be continued…

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Under the trees… 21. Jul 2009 @ 19:11
| Gedichte / Lyrik | Kultur | Philosophie | Privat |

random nonsense:

under the trees – almost like paradise
under the trees – just cool and nice
under the trees – birds are crapping on your head
under the trees – just doesn’t seem so bad

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Höhenluft 20. Jul 2009 @ 11:25
| Kultur |

Höhenluft – Tanzfilm von Annick Vroom (NL 2005):

der beste Film den ich seit Jahren gesehen habe, auch wenn er “nur” 25 Minuten dauert! Unbedingt merken (und sehen)!

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Zurück… 19. Jul 2009 @ 21:34
| Privat |

Nach meinem Umzug und der Veröffentlichung von Affirming Denial’s Album “Lost” vor zweieinhalb Monaten hatte ich einigermassen Mühe wieder in die Gänge zu komme. Und auch jetzt läuft noch nicht Alles so wie es sollte. Mou luege… :P

Die Fertigstellung und Veröffentlichung des Albums sowie der Umzug haben mich an die Grenze meiner psychischen und physischen Kräfte gebracht!
Ich will mich hier für den Moment auch nicht länger damit aufhalten, ausser der kurze Bemerkung dass ich dieses Album bereits vor 10 Jahren hätte in dieser Form veröffentlichen sollen! Ich werde vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch darauf zurück kommen!
Am besten schaut ihr einmal auf der Homepage von Affirming Denial nach -> http://www.affirmingdenial.ch ;)

Der Umzug war Horror!
Ich wusste zwar schon seit Ende letztes Jahr dass ich umziehen musste da der Besitzer des Hauses, in welchem ich zur Miete wohnte, dieses für Eigennutzen benötigt, jedoch war ich so sehr in meine Arbeit mit Lost vertieft, dass ich am Tag des Umzugs praktisch nichts vorbereitet hatte!
Deshalb an dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an alle Helfer!!! Ich werde sie hier nicht namentlich erwähnen, diejenigen die dabei waren wissen wer gemeint ist! ;)

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Insomnia Writes – Episode 1 16. Mrz 2009 @ 02:21
| Insomnia Writes |

“Und wieder einmal konnte ich nicht schlafen.”

Genau!
Und deshalb habe ich beschlossen eine Art Serie zu starten mit der ich jedesmal wenn ich nicht schlafen kann versuchen werde mich müde zu schreiben ;) Oder einfach nur zu schreiben, dann mache ich wenigstens etwas mehr oder weniger kreatives :P
‘Cause the drugs don’t work! Nomore!
Hmm, ich sehe gerade den WDR Rockpalast und so eine Girly-Punk-Rock-Band namens “The Black Sheep” spielt relativ soliden – na was wohl? – Girly-Punk-Rock :D
Ne, es hat mich schon ein bisschen zum mitrocken gebracht :P Naja, ma’ kuck’n…
Auf jeden Fall liebe ich diese Sendung! Ist schon seit über 10 Jahren eine wichtige Quelle zur Einordnung und Inspiration meiner musikalischen Ergüsse und hört und sieht dort immer wieder “neue”, “alternative” Bands und Künstler welche man sonst über die üblichen Kanäle in der Schweiz gar nicht gross mitbekommen hätte. Das gleiche gilt auch für “Accoustic” auf TV5Europe.

(15 Minutes)

Immer noch Rockpalast, nun aber mit Julia Marcell. Sehr interessante Künstlerin! Jazzig rockiger Pianosound, unbedingt merken!
Das coole am Rockpalast ist ja nicht nur dass man die Künstler gleich live hören und sehen kann, es werden dazu noch kurze Interviews mit den Künstlern gemacht. Übrigens bei beiden erwähnten Sendungen. Ansonsten kennt man das ja nur noch von Festival-Compilations.
Deshalb finde ich das Konzept von unserem Staatsfernsehen, Music Night, auch scheisse! Das einzig wirklich coole Format war (oder ist noch?!? habs schon längers nicht mehr gesehn) die Serie im “Bierhübeli” (war das glaube ich, bin aber nicht mehr ganz sicher). Da gab es auch live-Konzerte mit Interviews, jedoch (schweizer Krankheit?!?) nur von bereits etablierten Künstlern.  Die Frage “Wer seit Ihr/Wer bist Du und warum seit Ihr/bist Du hier?” habe ich auf jeden Fall nie gehört :P
Hmm, Julia Marcell spielt und singt immer noch im Hintergrund. Wirklich cool. Aktuell der perfekte Soundtrack um zu schreiben. Muss mal schauen ob ich das Album finde. TV-Aufnahme habe ich, mache ich instinktiv!

Martin Jondo! Das ist glaube ich der erste Reggeamässige Sound den ich cool finde! Echt, ich kann Reggea und Artverwandte bis auf 1-2 Ausnahmen echt nicht ab! Vorallem wenn es so weinerlich rüber kommt und/oder den THC-Konsum propagiert. Aber der Typ hier macht das cool; nur Gitarre und Gesang! Naja, wer will kann ja googeln ;)

Wieder zurück zu Music Night, der Musikszene Schweiz und meiner Rolle darin. Nun, der letzte Punkt ist rasch geklärt: ich spiele gar keine Rolle darin! :D
Und darüber bin ich auch irgendwie froh. Denn je mehr ich die “Szene” verfolge, desto beschissener finde ich sie. Swiss Music Awards?!? WTF!

Nachtrag zu Martin Jondo: der zweite Teil des Sets war dann doch leider ein bisschen lahm ;)

Zurück: Naja, sollen die doch machen! :D
“wäisch, mir händ jetzt äu en miusig ewart, oder! öis langets nöd im reidiou gspilt z werde wäisch! mir müend äu i zwenzg johr no chönne säge: wäisch ich han mol en swiss miusig ewart gunne oder! mir händ e voll gäils produkt (gha)!”
Dabei haben wir ja bereits den Prix Walo (oder, wäisch)! Und auch den “Schweizer des Jahres”, aber das reicht der Musikbranche ja nicht, da wird ja Kultur und Gesellschaft ausgezeichnet und Musik steht definitiv über der Kultur *zwinkerzwinker*. Wobei auf der anderen Seite auch gesagt sein muss das sowohl Literatur als auch Film ihre eigenen Awards haben ;) Wie es in diesem Bereich mit anderer visueller Kunst aussieht, weiss ich leider nicht da ich mich dafür eher weniger interessiere.
Ach kacke, alles beschissene Scheisse, damn Hippies! :D
Man merkt’s: der Author ist nicht mehr so frisch wie zu Beginn des Beitrags, sind ja nun auch 1.5 Stunden vergangen! Als Leser ist man sich absolut nicht bewusst, dass bei einem schriftlichen Dokument, wo man um eine Seite zu lesen oft nur wenige Minuten braucht, aber der Author unter Umständen Stunden gebraucht hat um diese Seite zu schreiben.
Nun gut, schliessen wir hier!
Bis zum nächsten Mal wenn ich nicht schlafen kann…

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Denken und Schreiben 15. Mrz 2009 @ 13:13
| Philosophie |

Ich habe gerade festgestellt, dass es einigermassen schwirig ist einen Blog zu unterhalten. Wobei das Problem nicht bei der Inspiration liegt, nein, Themen gibt es genug auf dieser Welt über die man schreiben kann und über die es sich zu schreiben lohnt, vorallem in der heutigen medialen Welt wird man quasi mit Themen überflutet.
Vielmehr begründen sich die Schwirigkeiten genau darin, die Themen zu filtern und zu trennen, Zusammenhänge zu finden und gleichzeitig aufzulösen und sie dann linear zu ordnen und möglichst wertfrei zu manifestieren.

Das Schreiben ist die Quintessenz des Denkens, denn im Denken gibt es keine Ordnung, keinen linearen Fluss, keine Begrenzungen durch Sprache, Grammatik, Moral oder sonst eines Dogmas. Jedoch ist das Denken nicht greifbar, nicht vermittelbar, wenigstens nicht in seiner reinsten Form. Ergo muss das Denken manifestiert, umgewandelt werden.
Man kann dies auf die unterschiedlichsten Arten erreichen; durch schreiben, durch malen, zeichnen, durch sprechen, grundsätzlich durch handeln, wobei ich denke, dass das Schreiben die annähernd kompletteste Art ist dies zu tun da es am emotionslosesten vermittelbar ist. Bilder, Musik oder physikalische Handlungen (Gesten) sind immer emotionsbehaftet.

Ein kleines Beispiel:

“Der Himmel ist blau.”

Wenn ich das einfach so hinschreibe, ist es so. Eine Aussage ohne emotionalen Kontext. Der emotionale Kontext wird erst durch den Leser hinzugefügt.
Wenn ich diesen Satz aber singe oder spreche, gebe ich bereits einen emotionalen Kontext weiter in der Art wie ich es singe oder spreche oder in welcher physikalischen Umgebung ich dies vortrage.
Bei der visuellen Übertragung ist es ein bisschen schwiriger. Erstens kann die Aussage “Der Himmel ist blau.” nicht 1:1 als solche umgesetzt werden. Mann muss ja noch einen visuellen Bezugspunkt darstellen um den Himmel als solchen zu definieren; Boden, Wolken, Vögel oder Ähnliches.
Natürlich kann ich beim Schreiben auch einen emotionalen Kontext, einen Wert mitgeben indem ich emotionale oder wertende Adjektive beifüge (wobei “blau” in meinem Beispiel auch schon wertend ist, es gibt dem Himmel den Wert blau) oder eine klare Position zu etwas einnehme.

Hmm, nun habe ich etwas den Überblick verloren :P
Ah, genau, da sind wir wieder am Anfang, bei einer weiteren Schwirigkeit Gedanken schriftlich zu manifestieren; der Gedankenstrom ist nicht linear und “läuft” parallel auf verschiedenen Ebenen. Auf jeden Fall ist dies bei mir der Fall.
Das heisst, sobald ich einen Gedanken konkret fassen kann um ihn beispielsweise aufzuschreiben, löst dieser Gedanke aber bereits wieder weitere Gedanken aus noch bevor ich den ersten aufgeschrieben habe. Und plötzlich findet man sich in einer Fülle von Ideen und Querverweisen wieder und die schiere Menge an Material lässt einen völlig blockieren und man weiss nicht mehr wo der Ursprung des Gedankens war und wo er überall durchging.

Und deshalb ist es schwirig einen Blog zu unterhalten! :D

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| Gesellschaft |

Nach der eher durchschnittlichen 12. Staffel von Southpark, startete gestern Nacht die 13. Staffel (zum ersten Mal in HD) mit einer, aus meiner Sicht, sehr guten Episode.
Erstens wird der von mir seit Jahren (seit ich Mitte der 90er-Jahre einmal im Euro-Disney Ressort war) negativ wahrgenommene Disney Konzern (ich erinnere nur einmal an die Kontroverse in Annaheim, CA als Disney ein Housing Project abreissen oder verhindern oder eine Wand aufstellen wollten oder so um den Besuchern des Disney Ressorts die Sicht auf das reale Leben zu “ersparen”! ich muss dazu sagen, dass ich diese Information nur durch einen Spoof der Daily Show mit Jon Stewart mitbekommen habe und die konkreten Hintergründe und Intentionen nicht wirklich kenne. Deshalb hier ein Link) auf die Schippe genommen und zweitens ein kritischer Blick auf die ganze Marketingmaschinerie geworfen, welche seit Jahrzehnten hauptsächlich auf Mädchen und junge Frauen zielt um ihnen mit subtilen sexuellen Messages Scheisse zu verkaufen, die niemand wirklich braucht. Sex sells! Always! Und komischerweise bei Frauen besser als bei Männern. Aber darüber werde ich ein anderes Mal “reverieren” :P

Die Episode beginnt damit, dass Kenny eine Freundin hat, welche älter ist als er, aber am besten wird der Inhalt wie immer in der Wikipedia beschrieben (LINK).

Meine Highlights:
- der Sänger der Jonas Brothers, der sinngemäss singt “wir wollen warten” aber gleichzeitig zusammen mit seinem Mikrofonständer eindeutige Hüftbewegungen macht.
- Mr. Slave im Publikum :D
- Butters der sich über den “Purity Ring” wundert: “hm, a ring that sais you’ll be together but not have sex – isn’t that called a wedding ring?”
- Mickey der die Jonas Brothers blutig prügelt und dazu einen Vortrag über das Image des Disney-Konzerns hält und immer wieder sein Trademark-Lachen einstreut
- die Jonas Brothers welche von der Bühne aus Feuerlöscherschaum in das weibliche Publikum spritzen ;) (i think you got the image)

Wer sich die Episode selber ansehen will:
- Torrent-Download
- Southpark-Studios Homepage

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Facebook Integration 11. Mrz 2009 @ 19:44
| Privat |

Welcome to the generation prostitutes (est. 2003ish)!

Nachdem ich gestern entschieden habe wieder einen eigenen Blog zu unterhalten, diesen installiert, ein bisschen administriert und einen ersten Eintrag gepostet habe, bin ich per Zufall auf die Möglichkeit und dadurch auch auf die Idee gestossen diesen mit meinem Profil auf dem Community-Portal Facebook zu verknüpfen.
Erstens ist Facebook nur bedingt dazu geeignet um zu bloggen, was ein Hauptgrund war überhaupt wieder einen Blog zu unterhalten,  und zweitens kann ich hier unabhängig von irgendwelchen Nutzungsbestimmungen meinen schrägen Gedanken freien Lauf lassen.

Die Integration wäre eigentlich relativ einfach, wenn man sich ein bisschen mit Programmierung im Internet auskennt, jedoch ist das wie mit allen technologischen Entwicklungen immer dasselbe: man hat eine Idee, man setzt sie um (oder versucht es zumindest) und auf den ersten Blick scheint alles wunderbar zu funktionieren. Auf den ersten Blick! Mit dem zweiten Blick, und somit in meinem Fall dem produktiven Einsatz, bemerkt man, dass diese Abfrage nicht so funktioniert wie sie sollte, jener Button seine Aufgabe nur halbwegs erfüllt und so weiter und so fort. Und man findet sich plötzlich morgens um vier Uhr mit 20 offene Browser-Tabs (wovon die Hälfte Suchmaschinenergebnisse anzeigen) am verschlimmbessern der Situation.

Nun, es scheint mittlererweile einigermassen zu funktionieren und ich habe noch eine kleine Hilfestellung gepostet.

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Welcome (repeat) 10. Mrz 2009 @ 23:20
| Privat |

Hallo Interessierter

Nun habe ich mich (erneut) dazu entschlossen einen privaten Blog zu unterhalten.
Ich habe mich selbst gefragt, warum ich dies eigentlich tun will, da es ja gratis Blog- oder Community-Systeme EN GROS MASSE gibt.
Nun, ich bin ein Kontrollfreak und habe gerne möglichst viele meiner Angelegenheiten in meiner nächsten Umgebung und möchte so viel Einfluss nehmen wie nur möglich. Und da ich über die Möglichkeiten eines Webservers und einer Domain verfüge, ist es naheliegend das ich trotz (oder vielleicht auch wegen) des Überangebots an “freien” Blog-Services auf ein “eigenes” System zurückgreiffe.

Ich habe bereits vor etwa 1-2 Jahren auf der Domain philippjost.ch einen Blog eingerichtet dem ich jedoch eher wenig bis keine Beachtung schenkte weshalb ich nun ein zweites mal frisch beginne.

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